Wo sind wir? - Ein paar Wort zur Geograhie

Das Katholische Dekanat Rüsselsheim umfasst die Kirchengemeinden, Pfarrgruppen und Pfarreienverbünde im Landkreis Groß-Gerau. In einem Auszug aus der Webseites des Kreises heisst es:
Der Kreis gehört in seiner Gesamtheit zum Tiefland des Oberrheingrabens, im Westen begrenzt vom Rhein und dem sich dahinter anschließenden rheinhessischen Hügelland. Im Norden markiert der Main eine natürliche Grenze, über die hinaus sich die Landschaft bruchlos in das Rhein-Main-Tiefland fortsetzt. Im Osten sind die Übergänge geographisch wie geologisch fließend. Allenfalls zieht die Hügelkette des Odenwalds im Südosten so etwas wie eine erkennbare räumliche Abgrenzung, wobei die südliche Kreisgrenze wieder rein zufällig anmutet.
Die Landschaft dazwischen, insgesamt rund 45.000 Hektar, ist zwar flach, aber alles andere als eintönig. Knapp ein Viertel des Kreisgebiets ist auch heute noch mit Wald bedeckt. Im Nordosten stellt das historische Waldgebiet der "Dreieich" die heute von Straßen und Bahngleisen zerschnittene Anbindung zum Frankfurter Stadtwald dar. Mit lichten Mischwäldern findet sich im Süden, östlich von Gernsheim, ein gänzlich anderer Waldtyp. Im mittleren und westlichen Teil des Kreisgebietes prägt eine intensive landwirtschaftliche Nutzung das Landschaftsbild. In durchweg großflächiger Form werden hier zahlreiche Gemüsesorten, Zuckerrüben, Getreide und in beträchtlichem Umfang Spargel - das Markenzeichen der Region - angebaut.
Selbst auf Luftaufnahmen aus großer Höhe ist der Kreis Groß-Gerau gut zu erkennen: Er bildet jenes Landschaftsdreieck, das sich südlich und östlich an die geographisch markante Einmündung des Mains in den Rhein anschließt.
In den 14 Städten und Gemeinden leben annähernd 250.000 Einwohner. Hier wird international gedacht, gefühlt und gelebt. Von den Römern vor 2000 Jahren über die Waldenser ab 1699, die "freigelegten" Bauern im 19. Jahrhundert, die Heimatvertriebenen und Flüchtlinge nach 1945 bis hin zu den Arbeitsemigranten der 60er und 70er Jahre - im Kreis Groß-Gerau haben sich immer wieder Menschen aus anderen Kulturkreisen angesiedelt, wirtschaftlichen Wohlstand getragen und angeschoben, kulturelle Akzente gesetzt. Und haben zugleich ein Klima der Weltoffenheit und der Toleranz geschaffen, das seinesgleichen sucht.
Hockey Sport Fremde, gerade dann, wenn sie anderswo unter Verfolgung zu leiden hatten, waren und sind zwischen Rhein, Main und Odenwald stets willkommen. Und dagegen, dass sie auf Dauer bleiben, hat auch niemand etwas. Im Schnitt ist heute jeder fünfte Bürger des Kreises Groß-Gerau nichtdeutscher Herkunft. Auch in anderer Hinsicht ist der Kreis international: Partnerschaftliche Beziehungen bestehen zur Grafschaft Cheshire in Großbritannien, zum Kreis Klodzko in Polen und zum Municipio, Masatepe in Nicaragua.
Unsere Dekanatsfahne, die von Christoph Bersch aus Bischofsheim gestaltet wurde und erstmals bei der 1.Dekanatswallfahrt am 15.09.2001 der Öffentlichkeit gezeigt wurde. Dekanatsfahne